Vier Augen sehen mehr als zwei, heißt es. Wir finden, sechs sehen noch mehr - und unsere Direktorin Shiroma weiß das nur zu gut. Sie kam vor 17 Jahren zu Tailor Store, um unsere beiden Gründer bei Fragen rund um Produktion und Qualität zu unterstützen. Seitdem ist sie bei uns. Zeit, sie Ihnen näher vorzustellen.
Shiroma
Position im Unternehmen: Direktor
Zeit bei Tailor Store: 17
Liebe Frau Shiroma! Wie hat Ihre Tätigkeit bei Tailor Store begonnen?
Ich arbeitete als Lehrerin am Humbuluwa Central College, als mein Mann Nalin und Magnus 2003 Tailor Store gründeten. Anfangs gab es einige große Produktions- und Qualitätsprobleme, die so schnell wie möglich gelöst werden mussten, also kündigte ich meinen Job als Lehrerin, um diese Probleme zu lösen. Danach bin ich geblieben, und hier bin ich jetzt, 17 Jahre später, als Direktorin von Tailor Store Sri Lanka.
Worin bestehen Ihre täglichen Aufgaben?
Ich beginne meine Arbeitstage damit, die tägliche Produktionsübersicht durchzugehen und zu prüfen, ob alles wie vorgesehen läuft. Dazu gehört auch, strategische Entscheidungen für die Produktion zu treffen und Qualitätsprobleme in der laufenden Produktion in Maho und Alawwa zu erkennen. Wenn Fragen aufkommen, stehe ich den verschiedenen Produktionsabteilungen jederzeit zur Seite. Außerdem arbeite ich bei den damit verbundenen finanziellen Angelegenheiten eng mit unserer Finanzabteilung zusammen.
Welche Aufgabe liegt Ihnen besonders am Herzen?
Das ist die Arbeit, die ich gemeinsam mit unserer Personalabteilung für das Wohlergehen der Mitarbeitenden und an Projekten zur gesellschaftlichen Verantwortung leiste. Wichtig ist mir auch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden und Vorgesetzten in der Produktion, um Qualitätsprobleme zu lösen. Das wirkt sich unmittelbar auf die Zufriedenheit unserer Kunden aus.
Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit bei Tailor Store am meisten?
Der freundliche Umgang zwischen allen Mitarbeitenden, unabhängig von ihrer Position oder davon, wie lange sie schon im Unternehmen sind. Hier sind alle willkommen. Ich schätze auch, dass wir die Menschen vor Ort unterstützen möchten, indem wir lokal einstellen und Stoffreste spenden oder an lokale Unternehmen verkaufen, die sie weiterverwenden. So tragen wir zu einer Kreislaufwirtschaft bei.
Mit welchen täglichen Herausforderungen sehen Sie sich in Ihrer Rolle als Direktorin konfrontiert?
Entscheidungen zu treffen ist nicht immer leicht, da ich bedenken muss, dass sie mehr oder weniger alle 500 Angestellten betreffen, die auf den verschiedenen Produktionslevels arbeiten. Wenn größere, betriebliche Entscheidungen getroffen werden, die sowohl TSS als auch TSI betreffen, kann es schwierig sein, einen guten Mittelweg zu finden. Insgesamt gesehen ist es aber notwendig, wichtigere Entscheidungen zu fällen, und ich weiß es zu schätzen, dass wir so starke Bindungen innerhalb des Unternehmens und zwischen allen Mitarbeitern haben, die diese Art von Entscheidungen leichter machen.